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2018: Ein Blick zurück auf meine vergangenen Learnings meiner bisherigen Personal Trainer Karriere.

Diesen Blog wollte ich schon vor einiger Zeit schreiben, aber im Endeffekt bin ich froh, dass ich damit noch zugewartet habe. Warum? Ganz einfach, weil im Laufe der Zeit neue und wertvolle Erfahrungen dazukommen, die mich und meine Persönlichkeit als Coach zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Das soll keineswegs heissen, dass weitere Erfahrung mich nicht mehr prägen können. Ganz im Gegenteil: ich habe gelernt, Erfahrungen nicht als negativ zu assozieren, sondern diese so in meine Entwicklung einfliessen zu lassen, damit ich daran wachsen kann.

Für dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, all das Gelernte aus den vergangenen Jahren in der einen oder anderen Form zu teilen und zwar nicht nur in Form von einfachen Posts, sondern vermehrt als Blogposts oder gar Videos. Zugegeben, Videos zu machen, ist ein bisschen aufwändiger jedoch garantiert die bessere Wahl, wenn dich da draussen jemand besser kennenlernen will. Beim Schreiben hingegen bleibt man verborgen und das visuelle fällt weg.

Was mich insbesondere noch dazu inspiriert hat, diesen Blog zu schreiben, waren Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. Das letzte Jahr war für mich ein grosser Erfahrungsprozess. Vieles hat sich verändert und gerade durch diese Veränderungen bin ich noch mehr gewachsen und meinen «Schwächen» auf die Schliche gekommen. Die Realität ist oft brutal und dann gilt es, seine Schlüsse daraus zu ziehen und entweder so weiterzumachen oder neue, andere Wege einzuschlagen.

Ich bin nun seit rund sieben Jahren in der Fitnessbranche tätig. In all den Jahren habe ich den klassischen Weg bis zum Personal Trainer gewählt. D.h. angefangen mit einem Praktikum im Migros Fitnesspark Puls 5 bis zum angestellten Personal Trainer im Holmes Place, Migros Fit For Golf und Credit Suisse. Nebenbei habe ich weltweit dutzende Seminare und Ausbildungen besucht, mich weltweit mit ganz vielen Coaches ausgetauscht und ein Netzwerk aufgebaut. Die Krönung dieses Weges bestand darin, dass ich mich vor 2.5 Jahren 100% selbständig gemacht habe. Das nenne ich den klassischen Weg. Ich habe mit über 30 Jahren nochmals ganz unten angefangen und mich bis jetzt «hochgearbeitet». Und darauf bin ich stolz, umso mehr da dieser Weg mit unendlich vielen Hürden verbunden war. Und auf diesem Weg habe ich auch «Fehler» bzw. Erfahrungen gemacht, die ich heute sicherlich nicht mehr machen würde und diese gerne mit anderen Coaches oder solche, die es werden wollen, teilen möchte.

Anbei eine Auflistung von Erfahrungen oder wie es manche nennen würden «Fehlern», die ich im Verlaufe meiner bisherigen Karriere gemacht habe. Grundsätzlich würde ich den Begriff «Fehler» hier nicht in den Mund nehmen bzw. darauf bestehen, denn wie wir bekanntlich wissen, hat alles im Leben irgendwo durch seinen «geeigneten» Zeitpunkt. Und rückblickend wissen wir dann auch, dass gewisse Sachen einen Sinn ergeben haben, um dich eben an diesen Ort zu bringen. Oder wie es Steve Jobs mal formuliert hat: «You can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something – your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down and it has made all the difference in my life.»

  1. Personal Branding: Du kannst es drehen und machen wie du willst, du wirst jedoch nicht daran vorbeikommen, dich als Person und als Marke zu branden, etablieren und profilieren. Niemand wird dies für dich tun und schon gar nicht andere Trainer. Du bist da draussen auf dich alleine gestellt und darauf basierend hast du keine Wahl, dich als Marke zu positionieren und dein Image in die Welt hinauszutragen. Das mag für manche brutal und egoistisch klingen, aber es entspricht der Realität. Selbstverständlich kannst du dies ebenfalls innerhalb eines Teambrands tun (Ilir und Ady vom Klub der Sportfreunde zeigen dies auf eindrückliche Weise wie sie vor allem als Marke «Klub der Sportfreunde» auftreten und weniger als Personenbrands, aber das ist eine andere Geschichte). Für mich war über die Jahre immer der Fokus auf einem Teambrand (Beispiel FitLifeStyle). Im Nachhinein bin ich jedoch schlauer geworden und mir bewusst, dass es hätte funktionieren können, wenn beide sich strategisch, inhaltlich und in der Vision einer Meinung sind und diese auch so geradlinig und zielführend nach vorne vorantreiben. Das ist keinerlei eine Kritik, sondern lediglich eine Feststellung. Marco Laterza hat mir auf sehr gute Weise aufgezeigt, was es heisst Personal Branding auf einem sehr hohen Level zu betreiben und das spricht doch für ihn und sein Marketingtalent. Es gibt dabei weder ein Richtig noch ein Falsch, sondern hauptsächlich ein richtiger Zeitpunkt. Ein anderes tolles Beispiel eines Fantasybrands im Sinne eines Teams ist Lebe Stark aus Romanshorn. Warum nenne ich gerade diesen Brand: ganz einfach, der Gründer, Gregory Dzemaili hat zusammen mit mir ganz am Anfang meiner Fitnesskarriere die Ausbildung zum Fitnessinstruktor absolviert. Seit 2011 stehen wir in regelmässigem Kontakt zueinander und ich schätze unseren Austausch sehr. Er hat bspw. mit Lebe Stark einen Brand aufgebaut, der zwar stark an seine Person gebunden ist, jedoch den Gedanke eines starken Teams nach aussen trägt und das finde ich toll. Denn ich bin mir sicher, dass in dieser Branche am Ende nur ein Team weiterkommt und nicht der Einzelkämpfer. Die Zukunft wird es zeigen.
  2. Baue dir ein Netzwerk auf. Sei dir bewusst, dass dies mit viel Zeit, Energie und Einsatz verbunden ist und nicht etwas, das von heute auf morgen geschehen wird. Ich habe es lange «verpennt» dies zu tun, bin jetzt aber daran, dies zu ändern. Es ist und bleibt ein riesiger Challenge, denn dies benötigt einen Extraeffort an Zeit, die uns Vollzeittrainern oft nicht zur Verfügung steht. Achte beim Netzwerk vor allem darauf, dass es von gegenseitigem Nutzen ist. D.h. du bringst etwas ins Netzwerk ein und das Netzwerk gibt dir im besten Fall etwas zurück. Du musst nicht innerhalb Dutzender Netzwerke präsent sein, sondern auch hier gilt die Devise: Qualität vor Quantität. Ideal sehe ich Netzwerke an, wo sich verschiedene Berufsgattungen treffen mit ähnlichen Zielen, die sich bestenfalls bei gewissen Dienstleistungen gegenseitig unterstützen können. Ein Beispiel dafür sind Personal Trainer und Physiotherapeuten. Das sind zwei völlig verschiedene Dienstleistungen und sie stehen nicht in Konkurrenz zueinander. Während viele Patienten den Gang zum Physio eher als Muss anschauen, ist der Gang zum Personal Trainer freiwillig. Dabei ist das eine Rehabilitation und das andere Prävention und demnach zwei Puzzlesteine, die zueinander passen und sich ideal ergänzen.
  3. Beherrsche dein Marketing. Klingt einfach, ist es jedoch überhaupt nicht. Als ehemaliger Kommunikationsstudent sollte ich doch wissen, wie das geht. Nicht so schnell, denn die Zeiten haben sich drastisch geändert. So habe ich mich in letzter Zeit vermehrt mit diesem Thema beschäftigt und weiss auch, dass dies einer der wichtigsten Punkte ist, um in diesem Business erfolgreich sein zu können. Sei dies online oder offline. Wer offline in direktem Kontakt Erfolg hat, der braucht den Online Ansatz nicht. Es gibt etliche Trainer, die ihre Kunden bspw. nur durch Mund zu Mund (direkte Weiterempfehlung) erhalten. Wenn du beides auf hohem Niveau betreibst, dann ist dir der Erfolg garantiert. Hier kannst du dich im Dschungel des Marketings jedoch total verirren. Die Möglichkeiten sind unendlich und du könntest jeden Tag 24h damit verbringen, dich um dein Marketing zu kümmern. Wichtig ist hier, dass du dich auf bestimmte Sachen fokussierst und diese treu deiner Strategie mit viel Disziplin verfolgst. Du musst dein Ziel kennen, ansonsten weisst du nicht, welche Massnahmen du treffen musst, um dorthin zu gelangen. Um zu wissen, welche Massnahmen wirklich Erfolg haben, musst du sie über einen längeren Zeitraum einsetzen.  Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt.
  4. Suche dir einen oder mehrere Mentors. Heutzutage gibt es unendlich viele Möglichkeiten, Wissen zu sammeln, sei es in Seminaren, diversen Kursen, Ausbildungen, Online Kurse etc. All das ist gut und recht. Könnte ich nochmals zurück, würde ich mir von Anfang an verschiedene Mentoren zur Seite nehmen, bspw. einen für’s ganze Marketing und Kommunikation, dann verschiedene Mentorships für Training, Coaching und Ernährung. Oder im besten Fall einen Coach aussuchen, welcher gleichzeitig Personal Trainer ist und sich im ganzen Businessbereich ebenso gut auskennt. Also ein ganzheitlicher Coach, welcher als Personal Trainer zu den besten gehört und im Businessbereich ebenfalls. Also Coaches, welche schon über 15 bis 20 Jahre im Business sind, Teams leiten, verschiedene Brands und Businesses hervorgebracht haben, Seminare und sich in der Industrie einen respektablen Namen gemacht haben. Und das wichtigste: das ganze in erster Linie nicht aus monetären Zwecken tun, sondern weil sie anderen etwas weitergeben wollen. Rückblickend wünschte ich mir, ich hätte solche Kontakte gekannt, die mich vor gravierenden «Fehlern» hätten bewahren können. Deshalb habe ich mich letztes Jahr dazu entschlossen, mich von Tobias Gläser von Glaswerk Consulting, Baden, im Bereich Marketing coachen zu lassen. Ich habe dabei viel gelernt und mitgenommen. Mein Fokus hat sich verändert und geschärft und ich weiss nun, woran ich arbeiten «muss», um weiter voranzukommen.
  5. Learn more to earn more. Diesen Spruch habe ich in der Vergangenheit schon oft gehört und gelesen und mich immer fix darangehalten und dabei gedacht, je mehr Ausbildungen ich absolviere, desto mehr verdiene ich automatisch. Was für ein Irrglaube. Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg, das hört man doch immer. Auch das ist ein Irrglaube. Rückblickend hätte ich mich vermehrt mit dem Thema Marketing und der direkten Anwendung auseinandersetzen sollen, statt mich nur auf das Fachwissen zu stürzen. Dies auch noch aus komplett anderen Gründen, welche ich im nächsten Abschnitt verrate. Wenn du ständig Neues lernst, es jedoch nicht unmittelbar anwendest, wird es sehr schnell in deiner Gehirnschublade ganz weit hinten platziert. Deshalb habe ich mich dieses Jahr dazu entschlossen, all meine besuchten Seminare tiefer zu durchforsten und diejenigen Sachen zu perfektionieren, welche auch im Personal Trainer Alltag Sinn ergeben. Und das sind in 99% der Fälle die Basics. Und was man bei den weltweit führenden Coaches und Ausbildungen eben meistens vermehrt vermittelt bekommt, sind die anderen 1%.  Deshalb mein Appell an dich: Lerne in Etappen und fokussiere dich auf Gebiete, in denen du dich etablieren willst. Am Anfang brauchst du mal eine breite Basis, dann kannst du dich in dein Gebiet vertiefen.
  6. Fokussiere dich auf die Basics. Klingt auch ganz plausibel, wird jedoch selten umgesetzt. Das liegt daran, weil ich in der Vergangenheit oft nicht die Basics vermittelt bekommen habe, sondern eben den Anteil, der die restlichen 1% der Kunden abdeckt. Denn in den allerseltensten Fällen kommt ein Kunde zu mir und sagt, er trainiere vier bis fünf Mal pro Woche, die Ernährung sei 100% on point, der Schlaf optimal und das Stresslevel ausgeglichen. Das habe ich bis dato noch nie erlebt. In solchen Fällen macht es dann auch Sinn, die anderen 1% meines Wissens aus der Schublade zu holen, sofern der Kunde keinen Fortschritt mehr verzeichnet. Macht es Sinn? Ich denke schon, leider werden die Basics praktisch nie an Seminaren oder Weiterbildungen vermittelt. Irgendwelche Ernährungsprotokolle oder neuartige Trainingssysteme mit cool gespickten Supplementprotokolle, das ist das, wonach die Trainergemeinde schreit. Jeder will noch etwas mehr wissen als der andere und meint, diese Details würden beim Otto Normalverbraucher einen Unterschied machen. Was jedoch wirklich einen Unterschied macht, sind, grundlegende Ernährungsrichtlinien, wie man Gewohnheiten ins Leben integriert, wie man effiziente Ganzkörpertrainings plant und ausführt, wie man Stress reduziert, wie man seinen Schlaf verbessert, seine Verdauung optimiert und wie man das ganze nachhaltig in sein Leben einplant. Wer sich auf diese Basics stützt, wird die meisten Kunden zum Erfolg führen.
  7. Ernährung oder «die bösen Kohlenhydrate». Mein absolutes Lieblingsthema, denn hier liegt dein Schlüssel zum Erfolg. Nicht dass Training und Schlaf weniger wichtig wären, es ist im Endeffekt eine Symbiose aus allen Bereichen. Der Ernährungsaspekt wird jedoch oft unterschätzt. Du kannst einen perfekt strukturierten Trainingsplan verfolgen, regelmässig acht Stunden guten Schlaf haben und ein ausgeglichenes Stresslevel. Wenn deine Ernährung nicht passt, wird dir das in den meisten Fällen keinen Fortschritt bringen. In der Vergangenheit habe ich diesen Aspekt bei vielen Kunden massiv vernachlässigt und mit ungenauen Listen oder Vorgaben gearbeitet. Das hat zwar auch ab und zu Erfolge produziert, jedoch nicht in dem Masse, wie es jetzt der Fall ist. Was habe ich verändert? Ich habe grundsätzlich mehr Zeit in die Ernährungsberatung investiert und darauf geachtet, was den Kunden auf dem Herzen liegt bzw. einen individuellen Approach gefahren. Ebenso habe ich mich von der Anti-Kohlenhydrat Kampagne verabschiedet, die ich leider so oft vermittelt bekommen habe und da draussen leider oft noch viele Trainer ihren Kunden predigen. Jürg Hösli ist hier u.a. zu danken, der mit seinen provokativen, jedoch äusserst interessanten Pro Kohlenhydrat Posts eine sehr gute Gegenbewegung zur negativen, medialen Berichterstattung der Kohlenhydrate darstellt. Der wichtigste Pfeiler, um in der Ernährung Erfolg zu haben, ist und bleibt Konstanz. Auch wenn eine Low-Carb oder Ketogene Ernährung vielleicht bei gewissen Individuen besseren Erfolg generieren könnte, sind solche Ernährungsformen alles andere als Gesellschaftsfähig noch nachhaltig. Deshalb habe ich seit 2017 vermehrt damit angefangen, allen Kunden gewisse Mengen an Kohlenhydraten in die Planung zu integrieren, völlig egal wie hoch ihr Körperfett ist etc. Die Mengen habe ich jedoch logischerweise an ihr Aktivitätslevel, Stresslevel, Körpergewicht, Muskelmasse, Körperfett etc. angepasst. Und was ist danach passiert? Praktisch alle machen Fortschritt. Das liegt schlussendlich hauptsächlich daran, dass man fast keinem Menschen die Kohlenhydrate aus der Ernährung streichen soll, weil es einfach nicht nachhaltig ist. Eine balancierte und erfolgsversprechende Ernährung stellt sich immer aus allen drei Makronährstoffen zusammen. Wie die Aufteilung geschehen soll, schreibe ich in einem anderen Blog. Es ist jedoch weitaus weniger kompliziert als viele Trainer euch vorgeben. Viele machen da ebenso einen Hype bezüglich dem Nutrient Timing, ist jedoch für die meisten «Normalsterblichen» praktisch irrelevant.
  8. Spezialisiere dich auf einem Gebiet. Ja, das ist wirklich so. Wie viele Trainer gibt es da draussen, die alles anpreisen, aber in nichts wirklich top sind? Ein Klassiker: Ernährungsberater, Athletiktrainer, Bodybuildingtrainer, Functional Training, Strongman Training, Reha Training, Kettlebell Training. Und in all dem sollen sie auf hohem Niveau fungieren? Das ist schlicht unmöglich. Wenn du dich auf etwas spezialisierst und darauf aufbauend deine Ausbildungen, Zielgruppe, Branding etc. fokussierst, wirst du auf Dauer auch erfolgreicher. Das gestaltet sich sehr schwierig und ist sicher auch nicht jedermann’s Sache, denn eine gewisse Spezialisierung bedeutet irgendwo durch auch eine gewisse Einseitigkeit. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass du dich nicht mit anderen Gebieten beschäftigen kannst. Du kannst auch dein eigenes Konzept aus allen möglichen Bereichen entwickeln und darauf basierend dein Marketing aufbauen. Im Endeffekt wirst du jedoch erfolgreicher sein, je spezifischer du dich auf etwas fokussierst. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Trainerkollege, Christian Meier, Semper Fi. Bei ihm weiss ich genau, dass Natural Bodybuilder an der richtigen Adresse sind. Und so kann er demnach sein ganzes Wissen zielgenau auf diese Zielgruppe anpeilen. Ich bin hier noch daran, meine Nische zu finden, da sie momentan noch zu breit gestreut ist, was nicht unbedingt schlecht ist, es macht es jedoch marketingtechnisch zu einer grösseren Herausforderung.
  9. Kreiere einen Wert, bevor du denkst, dass Kunden zu dir kommen. Das ist unter anderem einer der Gründe, weshalb ich meine Preise nicht veröffentliche. Zum einen soll davon niemand abgeschreckt werden, denn wenn dich eine Person noch nicht kennt, kann sie den Wert einer Dienstleistung (noch) nicht einschätzen und wird mit grosser Sicherheit die Flucht ergreifen. Er oder sie wird sich fragen, warum du teurer bist als der Trainerkollege und diese Gründe werden dann praktisch immer in einem Kennenlerngespräch beseitigt. Ein Preis beinhaltet immer viele Aspekte, in erster Linie ist es der direkte Wert, den du dir selber als Trainer gibst. Natürlich ist dieser hauptsächlich Ortsgebunden, denn es würde keinen Sinn machen mit Zürcherpreise irgendwo im Berner Oberland nach Kunden zu suchen. Die Preise bzw. deinen Wert setzen sich ausserdem aus Erfahrung, Ausbildung, Erfolge, Trainingslocation, Persönlichkeit, Testimonials etc. zusammen. Ich habe gelernt, meinen Wert zu schätzen und werde mich auch nie mehr unter meinem Wert verkaufen. Ich gebe all mein über die Jahre erlerntes Wissen und Erfahrung weiter, gehe für meine Kunden die Extrameile, aber bevor sie das aus meiner Website herauslesen, sollten sie mich zuerst kennenlernen.
  10. Bleibe dich selber. Vielleicht einer der wichtigsten Punkte überhaupt, denn wenn du dich auch nur ein Prozent verstellen musst, wird es ungesund. Bleib authentisch und wenn’s mal nicht passt mit einem Kunden, dann ist das so, weil es eben so sein muss. Das hat meist seine Gründe, die du vielleicht auf Anhieb nicht erörtern kannst. Wenn du authentisch bist, wirst du auch diejenigen Menschen anziehen, die du aufgrund deiner Persönlichkeit auch «verdienst». Das sind alles keine Zufälle. Begegnungen geschehen oft aus bestimmten Gründen und diese gilt es herauszufinden, um dann danach wachsen zu können. Oftmals in der Vergangenheit habe ich mich verstellt, weil ich mich in der Umgebung nicht wohlgefühlt habe. Das liegt auch daran, dass ich Mensch und Umgebung gut wahrnehmen kann. Das ist nicht immer hilfreich, jedoch wenn du merkst, dass es passt, kannst du dafür umso mehr Vollgas geben und dich entfalten.

In dem Sinne. 2018 Vollgas voraus.

Falls du Anregungen, Fragen oder Kommentare hast, kannst du diese gerne in die Kommentare posten oder mir direkt eine Email schreiben. Mehr Infos zu meinen Trainingsangeboten in Zürich findest Du auch hier. Vielen Dank.

 

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Michael Bachmann

Personal Trainer & Ernährungscoach

Michael Bachmann (1979) ist ausgebildeter Kommunikator FH und seit 2011 in der Fitnessbranche als Online Trainer und Business Personal Trainer tätig. Michael hat sich im Verlaufe der Jahre auf Führungspersönlichkeiten, die sich besser in ihrem Körper fühlen und ihr Energielevel steigern wollen, spezialisiert. Michael arbeitet ganzheitlich und mit einem einzigartigen (Online) Konzept.

 

 

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