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Verändere deine Gedanken, triff andere Entscheidungen und dein Leben wird sich nachhaltig verbessern

 

Fast alle von uns werden gleich geboren. Das heisst, dass jeder von uns, wenn er auf diese Welt kommt, ein Potential in sich trägt, das ergründet und erforscht werden kann. Meiner Ansicht nach ist es unsere individuelle Mission, dass jeder sein wahres Potential findet und mit entsprechender Konsequenz verfolgt.

Klingt nach spirituellem Geschwafel? Keineswegs, denn wofür denkst du, bist du auf dieser Erde? Hast du dir diesbezüglich schon Mal Gedanken gemacht? Oder lebst du einfach planlos in den Tag hinein? Bist du dir bewusst, warum du diese und nicht jene Entscheidungen triffst oder getroffen hast? Reflektierst du regelmässig über deine aktuelle Situation und wohin du gehen willst?

Wenn ich mich zurück an meine Kindheit erinnere, dann ist diese vollbepackt mit Abenteuer, Bewegung, Spass, Unbekümmertheit, Kreativität, Liebe und frei von Ängsten. Alles schien möglich, ich habe gelebt, bin meinen Instinkten und Gefühlen gefolgt – ohne diese zu hinterfragen und mich in Unsicherheit zu fühlen.

Was uns während unserer Kindheit widerfährt, ist essentiell für unsere Entwicklung und unser Mindset. Die einen erleben eine eher schwierige Kindheit und nehmen die entstandenen Traumas mit ins Erwachsenenleben, andere wiederum erleben eine wunderbare Kindheit mit viel Liebe und Geborgenheit und nehmen dies ebenfalls mit in ihr späteres Leben. Doch nicht nur unsere Kindheit prägt uns, es ist unser gesamtes Umfeld, das uns auf die eine oder andere Art konditionieren kann. Der Einfluss, der von aussen auf uns prallt, ist gross. Als Kind saugen wir alles wie ein Schwamm auf und können nicht unterscheiden, ob uns das eher Schaden zufügen oder nicht. Die Konsequenzen sehen wir erst viel später in unserem Verhalten.

Seit ich mich bewegen konnte, war mein Leben durch den Sport geprägt: Emotionen sind Energien in Bewegung. Kein anderes Zitat konnte mein Leben damals besser beschreiben. Sport war mein Leben und wenn ich nachts zu Bett ging, dachte ich bereits wieder daran, welches sportliche Abenteuer am nächsten Tag auf mich wartete. Angefangen mit Fussball beim FC Red Stars, über den Gewinn der Stadtzürcher Schulhausmeisterschaft bis zur Talentabteilung des Grasshopper Club Zürich. Alles schien mir in die Wiege gelegt worden sein.

Doch dann passierte etwas, was komplett neu für mich war: Auf einmal habe ich mich in einem Umfeld wieder gefunden, in dem es nicht ganz so einfach mehr schien, mich durchzusetzen und zu etablieren. Und so habe ich dann den Bettel hingeschmissen.

Sobald es irgendwo schwierig wurde, hatte ich aufgegeben. Weil mir so vieles immer einfach gelang in meiner Kindheit, ich stets zu den sportlichen Gewinnern gehörte, wurde ich auf einmal mit der harten Realität konfrontiert, dass mir doch nicht immer alles einfach in den Schoss fällt. Und so wechselte ich die Sportart und begann Karate wieder in mein Leben zu integrieren, das ich schon einmal angefangen hatte. Mein Idol Bruce Lee war immer in meinen Gedanken und hat mich angetrieben. Idole bzw. Leitfiguren in unserem Leben sind enorme Treiber und geben uns unendlich viel Kraft.

Dementsprechend verlief der Übergang meiner Kindheit zur Jugend und zum jungen Erwachsenen. Ich versuchte mich in vielen Sportarten: Vom Fussball – meiner ersten Liebe – zu Karate, Leichtathletik über Basketball und landete schlussendlich beim Kraftsport.

Meine Motivation, warum ich mit 18 Jahren im Kraftsport landete, war klar: ich war unzufrieden mit meinem Äusseren, genauer gesagt mit meiner schlanken Natur. Dies war auch der Grund, weshalb ich immer einen Ausweg über den Sport suchte. Trotz meiner schmächtigen Statur gelang es mir immer, zu den besten zu gehören. Dies war aber dennoch immer und immer wieder mit einschneidenden Erlebnissen verbunden. Kinder, wie uns allen bekannt ist, können grausam sein und so wurde ich in meiner Kindheit/Jugend oft zum Mobbingopfer. Dies, aufgrund meines körperlichen Daseins, da ich viel zu dünn war. Gerade weil ich mich immer so viel bewegte, kaum etwas ass, wog ich mit 18 Jahren rund 50 Kg; ein Fliegengewicht!

All’ diese Enttäuschungen und Frustrationen haben sich richtiggehend aufgestaut, so dass ich alles daransetzen wollte, nach aussen hin stärker zu wirken – und das hauptsächlich durch mehr Muskulatur. Ich war bestrebt darin, mir alles Wissen und Erfahrung anzueignen, um endlich muskulöser zu werden, damit ich von anderen eine Art Bestätigung erhalte. So traurig das klingen mag: oft suchen wir Menschen von anderen Anerkennung und Liebe und vergessen dabei, dass nur wir selber dafür verantwortlich sind. Niemand kann dir diese geben, solange du nicht das in dir siehst, was du wirklich bist. Und das ist in der Regel nicht davon abhängig, wie du aussiehst. Solange du selber zufrieden und glücklich mit dir bist, wird das auch nach aussen so erscheinen. Rückblickend würde ich dennoch den gleichen Weg begehen. Denn Krafttraining und der Umgang mit der Ernährung, das Ausprobieren von unendlich vielen Trainingsvarianten, Supplementen, Ernährungsweisen haben mich schlussendlich zu dem gemacht, was ich heute bin – und dafür bin ich sehr dankbar. Wäre ich mit 18 Jahren total zufrieden mit mir gewesen, hätte ich wohl niemals den Weg meiner eigenen Transformationsreise eingeleitet.

 

Die Entwicklung meines Growth Mindsets

Eine äussere Veränderung beginnt immer zuerst mit einer klaren Absicht/Intention und einer Vision. Ich war bestrebt in meinen Handlungen, mein dünnes Dasein zu beenden und endlich Anerkennung von aussen zu erhalten. Nach rund drei Jahren intensivem Krafttraining war ich an einem Höchststand von 78 Kg angelangt. Ich hatte in drei Jahren rund 28 Kg zugelegt und mir all’ die Erfahrung geholt, die es dafür benötigt. Mit meiner äusseren Veränderung bekam ich gleichzeitig mehr Selbstvertrauen. Ich wurde von alten Schulkollegen usw. darauf angesprochen und das tat echt gut. Was jedoch während der ganzen körperlichen Veränderung teilweise auf der Strecke blieb, war meine Bewusstseinsentwicklung. Ich hatte mich zwar körperlich verändert – und dieses Ziel mit grosser Disziplin verfolgt – vergass dabei jedoch, dass ich mich innerlich nicht viel verändert hatte. Fortschritt muss – wenn er nachhaltig geschehen soll, geknüpft an die innerliche Veränderung gebunden werden. Ich hatte mir zwar ein starkes Trainingsmindset und Routine aufgebaut, vernachlässigte jedoch mein inneres Wachstum.

Während meiner Zeit in der Reisebranche, meinem Studium in Kommunikation und der darauffolgenden Zeit im Marketing- und Eventbereich hat mich die Liebe zum Sport, insbesondere zum Kraftsport, immer begleitet. So fest, dass ich nach einer Standortbestimmung mit einer ehemaligen HWZ Dozentin beschlossen hatte, langsam meinen Weg Richtung Fitnessinstruktor zu ebnen. Das war 2011, doch der innere Antrieb nach Veränderung wurde in den Jahren zuvor immer stärker. Auch gab es immer wieder Anzeichen in meinem Leben, sogenannte «Anschubser», die mich endlich zum Erwachen hätten bringen sollen. Doch wie es so ist im Leben: wir sind dann bereit, wenn wir es auch tatsächlich selber einsehen. Niemand kann jemals zu seinem Glück gezwungen werden. Oft müssen wir zuerst einen enormen «Schmerz» durchmachen und ins Abyss fallen, bevor wir uns bewegen. Und so war das auch bei mir. In mir schlummerte und brodelte es schon Jahre zuvor: ich wollte mein eigenes Ding aufziehen und niemand sollte mir sagen, was ich zu tun hatte und was nicht. Mein Bestreben nach Veränderung wurde immer grösser und hat schlussendlich darin gemündet, dass ich meine sichere Anstellung verliess und von null auf als Fitnessinstruktor einstieg.

Diese Zeit als Fitnessinstruktor war enorm lehrreich und so gelang es mir, mich von ganz unten bis hin zum selbstständigen und erfolgreichen Personal Trainer und schlussendlich zum Online Coach hochzuarbeiten.

2015 war schlussendlich das Jahr, indem ich alles auf eine Karte setzte: die 100%ige Selbständigkeit hatte begonnen und mit ihr ein neues Kapitel in Bezug auf inneres Wachstum, unzähligen und schmerzvollen Erfahrungen. Es gab immer wieder Momente, in denen ich alles hinschmeissen wollte. Doch was war die Alternative? Es gab keine…und so kämpfte ich mich durch, immer weiter, besuchte dutzende Seminare und Weiterbildungen und lernte von den weltweit besten Coaches der Branche. Ein entscheidendes Jahr war 2014, in welchem ich Charles Poliquin kennenlernen durfte. An meinem ersten Seminar bei ihm verstand ich absolut nichts, mein Kopf platzte ob all diesen unzähligen Informationen. Er war der erste grosse Coach, der mir sozusagen den Weg ebnete. Der mir zu verstehen gab, dass ich so viel zu lernen hatte. Charles Poliquin wurde von den einen geschätzt und von den anderen gehasst. Ein Grund dafür war, weil er immer knallhart das ausgesprochen hatte, was er gerade dachte. Dafür bin ich ihm bis heute dankbar.

Seitdem habe ich mein Wissen weiter vertieft und enorm viel Zeit in Weiterbildungen investiert. Durch die Erfahrung mit mehr als 500 Kunden wurde mir schlussendlich klar, dass der grösste limitierende Faktor meiner Zielgruppe (Führungspersönlichkeiten) oft die toxischen Gewohnheiten sind. Meistens verfügen Führungspersonen über ein relativ starkes Mindset, welches aber oft an ihren Beruf geknüpft ist. Leider haben sie dadurch entsprechend den Bezug zu ihrem Körper, Geist und Seele verloren, weil sie selber in ihrem eigenen Hamsterrad gefangen sind. Hier auszubrechen ist nicht immer einfach, aber genau das ist meine Mission. Mittels meiner eigenen Erfahrung kann ich genau diesen Menschen helfen, aus ihren Gewohnheiten auszubrechen und eine nachhaltigere und gesündere Lebensweise aufzubauen und vor allem aufrechtzuerhalten.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich deshalb auch mit der psychologischen Komponente der Veränderung, habe einige Seminare von Tony Robbins besucht, mich selber in diversen Mentorings weitergebildet, meine eigenen Glaubenssätze abgelegt und bin dabei durch die tiefen des Abyss gewandert. Aber ich habe niemals aufgegeben.

Ich verfolge deshalb einen ganzheitlichen und individuellen Ansatz, der sowohl eine fitness- und gesundheitsorientierte als auch eine mentale Komponente umfasst. Denn nur durch die Stärkung deines Geistes kann ich dich sowohl zu schnellem als auch zu nachhaltigem Erfolg führen – und das überträgt sich dann auf sämtliche Lebensbereiche.

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Michael Bachmann

Personal Trainer & Ernährungscoach

Michael Bachmann (1979) ist ausgebildeter Kommunikator FH und seit 2011 in der Fitnessbranche als Online Trainer und Business Personal Trainer in Zürich tätig. Michael hat sich im Verlaufe der Jahre auf Führungspersönlichkeiten, die sich besser in ihrem Körper fühlen und ihr Energielevel steigern wollen, spezialisiert. Michael arbeitet ganzheitlich und mit einem einzigartigen (Online) Konzept.

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