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Warum Achtsamkeit in Zeiten von Corona umso wichtiger ist.

Irgendwie ist alles kein Zufall.

Gerade in der aktuell schwierigen Zeit, in der wir uns befinden, ist das Thema „Mindfulness“ gefragter denn je.

Ich bin der festen Überzeugung, dass nichts aus Zufall passiert – so auch nicht die aktuelle Situation. Und ich will damit überhaupt nicht zum Ausdruck bringen, dass die gegenwärtige Lage verharmlost werden soll. Viel mehr sollten wir sie als Chance sehen, auch wenn viele Unternehmen, speziell die kleinen, massiv unter den Folgen leiden werden. Aber nicht nur diese, es betrifft uns alle: jeden einzelnen Menschen, unsere Gesellschaft, unser System als Ganzes.

Doch was jetzt wichtig ist: was werden wir daraus lernen und was werden wir künftig vermehrt in unser Leben integrieren?

Meiner Meinung nach sollte sich nun auch jeder vermehrt Gedanken um seine Gesundheit machen, denn darum geht es ja u.a. bei dieser Corona Epidemie auch. Die aktuellen Weisungen seitens des Bundesrates halte ich momentan noch für angemessen, d.h. Fitnesscenter bis 100 Personen können bspw. immer noch betrieben werden. Wer weiss, was in den nächsten Tagen noch passieren wird.

Viele denken wahrscheinlich nun, dass dies der ideale Zeitpunkt ist, um das Training auszusetzen und sich einem Netflix Marathon mit Fast Food hinzugeben. Das empfehle ich definitiv nicht. Gerade jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich zu besinnen, dass Gesundheit das wichtigste Gut ist, das wir besitzen.

Wer das jetzt immer noch nicht kapiert hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Für alle anderen bietet diese Situation die einmalige Gelegenheit, ihre Gesundheit nun selber in die Hand zu nehmen, künftig zu entschleunigen, sich mehr Pausen zu gönnen und als Leader-und Vorbildfigur zu brillieren.

Jetzt ist es an der Zeit, dass die meisten Menschen mehr Achtsamkeit gegenüber ihrer Gesundheit aufbringen. Ein starkes Immunsystem ist immer noch das beste – in einer solchen Zeit sowieso. Und wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat, dass er in seine Gesundheit investieren muss, dem ist nicht mehr zu helfen…

In den letzten Wochen hatte ich immer mal wieder Anfragen bzgl. Coaching von gestressten Manager, die teilweise über 60 Stunden pro Woche arbeiten, es aber am Schluss doch nicht geschafft haben, bei mir eine Coachingsession zu vereinbaren. Dies vor allem aufgrund ihres massiven Stresslevels. Gerade solche Menschen sollten sich ihrer Verantwortung umso mehr bewusst werden, denn was sie tun, ist Selbstzerstörung. Das sind keine Eigenschaften, die Leaderpersönlichkeiten ausmachen.

Ein Leader zeichnet sich über ein hohes Mass an Selbstreflexion aus und ist bereit, sich zu verbessern und im Sinne einer Vorbildfunktion zu handeln statt sich selber zu zerstören. Leider sehe ich das bei vielen Coachinganfragen und es stimmt mich nachdenklich, dass gerade diese Menschen dann den Schritt dazu doch nicht wagen. Und gerade diesen Menschen tut die aktuelle Situation gut, denn so werden sie gezwungen, zu entschleunigen. Und das sehe ich auch gleichzeitig als letzte Chance für sie. Es ist schlussendlich nicht das Corona Virus, das für sie zur Bedrohung wird, sondern sie selber für sich und ihre Gesundheit

Doch was genau ist Mindfulness?
Ganz einfach. Mindfulness ist ein Zustand, welchen du für dich nutzen kannst, um mehr Energie, Gelassenheit, Produktivität und Lebensfreude in deinen Alltag zu bringen.

Und wie genau das funktioniert, verrate ich dir hier in diesem Beitrag. Du wirst dich wundern: Ein kleines bisschen Achtsamkeit in deinem Leben kann grosse Veränderungen bewirken. Egal, ob beim Training, im Job oder in deinen Beziehungen.

Was Achtsamkeit bedeutet

Es gibt viele Definitionen von Achtsamkeit.

Je nachdem, wen du fragst, wirst du eine andere Antwort bekommen.

Hier einige Definitionen von Achtsamkeit:

  • meditativ leben
  • dir der Dinge (Gedanken, Gefühle, Worte, Handlungen) im Alltag bewusst werden
  • gelassen und ruhig sein
  • im jetzigen Moment leben
  • andere Menschen nicht verurteilen
  • dich selber annehmen

All das sind Dinge, über die mittlerweile viele Menschen sprechen.

Doch die meisten Menschen tauschen sich darüber nur intellektuell aus. Sie sprechen viel von Achtsamkeit, Meditation und Spiritualität, aber wenden sie im Alltag nicht an.

In diesem Beitrag möchte ich dich dazu ermutigen, Achtsamkeit auf einfache und praktische Art und Weise in deinen Alltag zu bringen. Denn nur so entfacht sie ihre wohltuende Wirkung.

Achtsam mit deiner Ernährung

Wenn du ab und zu meinen Blog liest, dann ist dir dieses Thema sicherlich nicht ganz fremd.

Um dein Energielevel und deine Produktivität (egal ob im Job oder beim Training) hoch zu halten, solltest du achtsam sein, was du deinem Körper zuführst.

Natürlich spielt deine Ernährung dabei eine grosse Rolle.

Die meisten Menschen, die achtsamer mit sich sein wollen, fangen bei ihrer Ernährung an.

Fragst du dich manchmal, woher dein Essen kommt? Welche Inhaltsstoffe dort enthalten sind? Liest du den Beipackzettel? Und wie steht es mit Chemie und Pestiziden? Isst du viel Fertigfutter oder kochst du selbst und nutzt auch ganzheitliche Nahrungsmittel? Wie fühlst du dich, wenn du dies Lebensmittel isst?

All das sind wichtige Fragen, die deinem Leben mehr Energie und Kraft schenken können. Indem sie dir helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn wenn du nicht achtsam mit deiner Ernährung ist, wird sie dir wahrscheinlich schaden.

Keine Sorge:

Das bedeutet nicht, dass du dir jetzt alles verbieten musst oder dich übermässig einschränken musst. Manchmal ist auch „Mist-Essen“ erlaubt.

Worum es wirklich geht:

Es geht darum zu wissen, was in deinem Essen ist, woher es kommt und was du deinem Körper zuführst. Sei dir deines Körpers und deiner Ernährung bewusst und du wirst wesentlich mehr Energie haben.

Achtsamkeit mit deinem Geist

Wie oft bleibst du bei Whatsapp, Instagram, Youtube und Facebook hängen?

Wie viele Nachrichten schaust du dir an? Schaust du dir morgens und abends Meldungen an, in denen es um Tod, Gewalt, Kriege und Verwüstung geht?

Ich weiss, es ist wichtig zu wissen, was in der Welt passiert. Auch ist es gut mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben. Aber wie viel davon ist wirklich nötig?

Wenn du ständig vor dem Bildschirm hängst, verlierst du viel Energie. Wenn du dir ständig Negativ-Nachrichten anschaust, dann wirkt sich auch das negativ auf deinen Geist aus.

Studien vom britischen Psychologen Dr. Graham Davey belegten genau das. Menschen, die ständig Negativ-Nachrichten konsumieren, tendieren im Alltag zu mehr Sorgen und Stress.

Statt deine Zeit mit zu viel Negativ-Medien, Youtube oder belanglosen Whatsapp-Gruppen zu verplempern, füttere deinen Geist mit etwas Gutem.

Mit Podcasts, die dich weiterbringen zum Beispiel. Beschäftige dich mit Persönlichkeitsentwicklung. Meditiere. Lies Biografien von erfolgreichen Persönlichkeiten.

Und sei dir bewusst: Alles, was du konsumierst, wirkt sich auf dich aus. Achte deshalb auf deinen Konsum.

 

Achtsamkeit mit deinem inneren Kritiker

Es gibt vieles in der Welt, was wir nicht kontrollieren können. Viel Negativität, gegen die wir nichts ausrichten können. Viel Hass, Trauer und Wut.

Doch die meisten Menschen sind ihre eigenen schlimmsten Feinde. Sie selber machen sich das Leben am meisten zur Hölle. Nicht das Leben da draussen, sondern sie selber.

Sie sehen ihre Makel im Spiegel. Werfen sich vor, nicht genug zu erreichen. Sie ärgern sich, weil sie nicht schneller, besser, toller und mehr sein können.

Sie fokussieren sich nur auf die Probleme und sehen nicht das Schöne am Leben.

Nimm dir jetzt gleich einen Moment Zeit und werde dir bewusst, wie gut (oder schlecht) du zu dir bist. Achte darauf, wie du mit dir sprichst. Ändere negative Gedankenmuster. So, dass du proaktiver wirst und wächst.

Achtsamkeit für deinen Körper

Ja, auch dein Körper braucht Achtsamkeit. Und zwar in Form von gut platziertem Training und Ruhepausen. Das braucht es, damit du einen starken Körper aufbauen kannst.

Und nur ein starker Körper kann auch einen starken Geist hervorbringen. Genauso kann auch nur ein starker Geist einen starken Körper hervorbringen. Diese beiden sind abhängig voneinander.

Was bedeutet es achtsam im Training zu sein?

Es bedeutet, genau zu erkennen, was dein Körper jetzt braucht.

Du musst kein Mörder-Training hinlegen, wenn du eigentlich müde oder super gestresst bist. Pass dein Training an die Bedürfnisse deines Körpers an. Höre auf dessen Signale.

Frag dich: “Was brauche ich jetzt?” Will ich Energie? Dann kann ich draussen entspannt joggen(eher spazieren) gehen oder Yoga machen. Will ich mich auspowern, Stress rauslassen und die Sau rauslassen? Dann kann ich ein hartes Cardio/Intervall und/oder ordentliches Gewichtstraining/Strongman Training machen.”

Nochmal: Achtsam zu sein, heisst, deinem Körper zu geben was er gerade braucht.

Und dazu gehört auch, dass du ihm eine Pause gibst, wenn er danach schreit.

Achtsamkeit kannst du in jeden Lebensbereich bringen

Ein indischer Yogameister sagte einst:

“Oftmals ist nicht entscheidend WAS du tust, sondern WIE du es tust. Je achtsamer du etwas tust, desto mehr Freude wirst du daran haben und desto erfolgreicher wirst du damit.”

Du kannst achtsam beim Training sein, indem du deinen Körper spürst. Du kannst achtsam mit Freunden sein, in denen du ihnen deine volle Aufmerksamkeit schenkst. Du kannst
achtsam auf der Strasse laufen, und dir deiner Umgebung voll bewusst sein. Achtsamkeit bringt Ruhe, Frieden und Gelassenheit. Und ausserdem erlebst du das Leben dadurch intensiver.

Sei besonders achtsam mit Giftstoffen. Die verstecken sich nicht nur im Essen, sondern auch beispielsweise in Kosmetik-Produkten.

Hast du schon mal einen achtsamen Blick in deine “Beauty-Produkte” geworfen?

Was ist in deinem Gel enthalten? In deinem Rasierschaum? Deo? Shampoo? Ist da starke Chemie drinnen? Und wie steht‘s mit Aluminium?

Viele Produkte sind voller Toxine, die uns mehr schaden als helfen.

Fazit:

Du weisst nun, wie du durch Achtsamkeit dein Leben bereichern kannst. Je achtsamer du bist, desto mehr kannst du aus deinem Leben herausholen. Und das gilt für alle Bereiche.

Mehr Achtsamkeit im Job heisst, du wirst schneller erfolgreich. Mehr Achtsamkeit beim Training heisst, du wirst schneller und gesünder einen starken Körper aufbauen. Mehr Achtsamkeit bei der Ernährung heisst, du wirst mehr Energie für die Dinge haben, die du anpacken willst.

Mir ist allerdings klar: Achtsam zu sein, kann schwer fallen. Besonders, wenn man lange Zeit nicht achtsam gewesen ist.

Bei meinen Coachings geht es u.a. auch daruml, dir zu zeigen, wie du mehr Achtsamkeit in dein Training, deinen Geist und damit gleichzeitig auch in andere Lebensbereiche bringst.

Dazu gehört, Achtsamkeit mit deiner Ernährung, ein auf dich persönlich zugeschnittener Trainingsplan und die Förderung eines starken Geistes/Mindsets.

Denn alle diese Dinge brauchst du, um nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig deine persönlichen Trainingsziele zu erreichen.

Und das Beste beim Thema Achtsamkeit: Es ist nicht mühselig. Im Gegenteil, es macht Spass. Du wirst schnell bemerken, wie viel wacher, klarer und fitter du dich fühlst, wenn du achtsam durch den Tag gehst.

Wenn das für dich interessant ist, lade ich dich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch ein. Dort zeige ich dir alles Weitere.

Dein Coach Michael