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Wie du endlich deine schlechten Gewohnheiten über Bord wirfst und ins Handeln kommst.

Sehnst du dich oft nach mehr Energie?

Einem besseren Körpergefühl?

Mehr Muskulatur?

Weniger Körperfett und möchtest gleichzeitig endlich wieder in deine zu enge Lieblingshose reinpassen?

Du kommst am Morgen kaum aus dem Bett, weil dir die Energie dazu fehlt?

Du schaust in den Spiegel und denkst: “ich habe auch schon besser ausgesehen“.

All das kannst du ändern, wenn es dir einfach wichtig genug ist. Und dies ist alles auf deine Gewohnheiten zurückzuführen, die du dir im Laufe deines Lebens angeeignet hast.

Gewohnheiten können deine besten Helfer oder deine grössten Feinde sein.

Um deine Ziele zu erreichen und allgemein gut zu leben, egal in welchem Bereich, brauchst du positive und zielführende Gewohnheiten.

Vielleicht hast du selber schon festgestellt, dass schlechte Gewohnheiten sehr hartnäckig sein können. Du weisst, dass sie dir schaden, aber du wirst sie einfach nicht los.

Vielleicht hast du dir schon häufiger vorgenommen, ein paar Kilos zu verlieren, Muskeln aufzubauen, dich gesünder zu ernähren, mehr Geld zu sparen, früher schlafen zu gehen, aufhören zu rauchen usw. …und bist wie die meisten, die das wollen, immer wieder daran gescheitert.

Weil das Thema mit den Gewohnheiten für viele Menschen ein grosses Problem darstellt, zeige ich dir in diesem Beitrag, wie Gewohnheiten funktionieren, wie du schlechte Gewohnheiten über Bord werfen kannst und dir stattdessen positive aneignest.

Warum haben wir Gewohnheiten?
Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Und das ist nicht per se schlecht.

Dank unserer Gewohnheiten müssen wir uns nicht auf jede Kleinigkeit im Alltag fokussieren und konzentrieren.

Gewohnheiten automatisieren unser Handeln. Dadurch können wir uns viel Grübelei und Energie sparen.

Wir denken beispielsweise nicht jeden Morgen lange darüber nach, ob und wie wir unsere Zähne putzen. Wir tun es einfach.

Denn wir wissen:
Wenn wir das nicht tun, bekommen wir eines Tages grössere Probleme.

Wir müssen uns auch nicht jedes Mal speziell konzentrieren, wenn wir uns die Schuhe binden. Das können wir gut, denn: Es ist reine Gewohnheit.

Gewohnheiten können wir in positive und negative Gewohnheiten einteilen.
Allgemein positive Gewohnheiten sind beispielsweise eine gesunde Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr (Wasser, Tee..), Bewegung im Alltag, Pünktlichkeit, usw.

Auf der anderen Seite gibt es auch negative Gewohnheiten, wie zum Beispiel Rauchen, zu spätes ins Bett gehen, Alkohol trinken, Faulheit, andauernde Selbstzweifel, usw.

Wenn du den Wunsch hast, etwas in deinem Leben positiv zu verändern, dann brauchst du in jedem Fall neue und positive Gewohnheiten. Sonst funktioniert das bspw. mit dem Abnehmen niemals, egal, wie viel du über Ernährung Bescheid weisst.

Das Zähneputzen haben wir als Gewohnheit verankert. Weil, wenn wir es nicht tun, dann wissen wir, was die Konsequenzen sind, wenn wir es nicht regelmässig tun. Aber warum ist das beim Thema allgemeine und körperliche Fitness & Gesundheit nicht so? Wir vernachlässigen unseren Körper oft viel zu sehr, wüssten um die Konsequenzen, aber tun oft herzlichst wenig dies zu ändern. Aber die Prioritäten von vielen Menschen liegen leider oft ganz krumm in der Weltgeschichte. Dabei wäre es gar nicht so schwierig und aufwändig.

Der Schlüssel, um Gewohnheiten zu verändern
Bevor du eine Gewohnheit verändern möchtest, musst du erstmal verstehen, was eine Gewohnheit per Definition überhaupt ist und wie sie entsteht.

„Gewohnheiten: durch häufige und stete Wiederholung selbstverständlich gewordene Handlung, Haltung, Eigenheit; etwas oft nur noch mechanisch oder unbewusst Ausgeführtes“

Aus dieser Definition kannst du ableiten, warum alte Gewohnheiten manchmal so schwierig abzulegen sind.
Je häufiger du dich auf bestimmte Art und Weise verhältst, desto gewohnter und automatischer wird es. Anders gesagt: Je häufiger du etwas tust, desto mehr tendierst du dazu, es in Zukunft genauso wieder zu tun.
Gewohnheiten laufen ohne viel bewusstes Denken ab und sie zu verändern kostet aktive Gegenenergie.

Wie du eine neue Gewohnheit in 3 Schritten aufbaust

Schritt 1: Analysiere deine Gewohnheit, um sie zu verändern
Das Gehirn bewertet neue Gewohnheiten automatisch als „falsch“. Denn für das Gehirn macht jede Gewohnheit (auch schädliche) Sinn denn dadurch wird weniger Energie aufgewendet.

Wenn wir eine neue Gewohnheit lernen, kann sich diese deshalb anfangs falsch anfühlen.

Dieses Gefühl von „falsch“ darfst du gerne ignorieren. Genaueres dazu später im Detail.

Jetzt kommen wir darauf zu sprechen, wie du deine Gewohnheit veränderst, indem du damit anfängst, sie zu analysieren.
Ironischerweise können wir schlechte Gewohnheiten oft nicht ablegen, weil wir Vorteile mit ihnen verbinden, obwohl wir wissen, dass sie uns schaden.

Beispiel – Rauchen:
Rauchen wird von vielen Menschen mit Freiheit verbunden (der Werbung sei Dank). Viele Menschen assoziieren Rauchen mit Feierabend, Pause machen, Zusammengehörigkeit, feiern gehen, neue Menschen kennenlernen, usw. Ausserdem gibt uns Rauchen kurzfristig Glücksgefühle. (Dopaminausschüttung)

Die Vorteile vom Rauchen sind also diese Gefühle, verbunden mit den ausgeschütteten Endorphinen.
Raucher haben also durchaus einen Gewinn und positive Gefühle (zumindest kurzfristig), wenn sie rauchen.
Welchen weiteren Gewinn hat es, NICHT mit dem Rauchen aufzuhören? Raucher können weiter machen, wie bisher. Das ist bequem. Und das liebt unser Gehirn.

Natürlich ist klar, dass Rauchen weitaus mehr fatale und negative als positive Folgen hat. Das wissen Raucher auch. Jedoch ist es für die Abgewöhnung der schlechten Gewohnheit wichtig zu wissen, welche „oberflächlichen“ Vorteile sie hat.

Deshalb analysiere negative Gewohnheiten, indem du dir folgende Fragen stellst:

  1. Was ist der Vorteil meiner schlechten Angewohnheit?
  2. Welchen Gewinn bringt sie mir?
  3. Welche positiven Gefühle bringt sie mir?

Und dann frage dich anschliessend:

  • „Welche ANDEREN Dinge kann ich tun, um die Vorteile dieser eigentlich negativen Gewohnheit zu geniessen, ohne die negativen Folgen zu erleiden?“

Im Raucher-Beispiel könnte das so aussehen:
Überlege dir, wie du auf andere Art und Weise das Gefühl von Freiheit, Dazugehörigkeit, Feierabend und Feierstimmung etc. bekommst, dass sonst sehr stark an die Zigarette geknüpft ist. Und ich rede hier nicht von einem Feierabendbier.

Als Nächstes beleuchte die positiven Aspekte und deinen Gewinn, eine neue Gewohnheit zu entwickeln, bzw. eine alte abzuwerfen. Frag dich:

  1. Wie schadet mir meine aktuelle negative Gewohnheit?
  2. Was GEWINNE ich, wenn ich meine negative Gewohnheit aufgebe?
  3. Was GEWINNE ich, wenn ich mir stattdessen die neue Gewohnheit XYZ aneigne?

Mit dieser mentalen Starthilfe bist du optimal vorbereitet, um deine Gewohnheiten zu ändern.

Schritt 2: Wiederholung & Stabilisierung
Suche dir eine neue Gewohnheit aus, und setze sie um. Komm in Aktion! Und nachdem du sie umgesetzt hast, wiederhole sie immer wieder.

Wie du vorhin gelernt hast, entstehen Gewohnheiten durch Wiederholung. Und genau so kannst du sie auch festigen.
Beispiel:
Du nimmst dir vor, jeden Tag 5 Minuten zu meditieren. Du hast angefangen jeden Tag 5 Minuten zu meditieren. Du hast schon eine Woche geschafft. An Tag 8 kommt in dir ein Gedanke hoch, der dir sagt:
„Och, heute muss ich ja nicht. Eigentlich habe ich eh keine Zeit. Und eigentlich habe ich da jetzt auch keinen Bock drauf.“

Hier ist deine Willenskraft gefragt. Hüte dich vor langen Pausen, wenn du neue Gewohnheiten einführst. Lange Pausen sind tödlich. Wenn du erstmal eine Ausnahme machst, dann folgt die zweite und dritte. Speziell in dieser Anfangsphase musst du dich mental dazu zwingen, das für eine gewisse Zeit durchzuziehen, egal, was und wie du dich dabei fühlst.

Häufiges Scheitern reduziert, dass du deine neue Gewohnheit etablierst. Deswegen ist es auch wichtig, dass du dir realistische Ziele setzt und nicht beispielsweise damit anfangen willst, sofort jeden Tag für 30 Minuten zu meditieren. Und genau deshalb sind kleine Schritte das Mass aller Dinge. Ich nenne diese LTAS (Little Tiny Action Steps)

Schritt 3: Automatisierung
Geniesse nun die Früchte des wiederholten Einübens deiner neuen Gewohnheit. Je häufiger du es anwendest, desto einfacher integrierst du es in deinen Alltag. Mach dir ausserdem immer wieder mal bewusst, WARUM du deine neue Gewohnheit entwickeln willst.

Übrigens: Wissenschaftler gehen davon aus, dass es bis zu 12 Wochen oder länger dauern kann, bis du eine neue Gewohnheit wirklich etabliert hast. Das klingt zwar lang, aber:
Wenn du eine neue Gewohnheit erstmal richtig etabliert hast, dann kannst du die Vorteile Lebenslang geniessen. Klingt das gut für dich? Dann solltest du diese paar Wochen gerne in Kauf nehmen. Oftmals geben die meisten schon nach wenigen Tagen oder Wochen auf, weil sie sich nicht mehr danach fühlen. Das Fühlen ist am Anfang vollkommen irrelevant, denn dein Gehirn will dich mit allen Mitteln daran hindern, neue Gewohnheiten zu etablieren, weil es ganz einfach unbequem ist und Energie in Anspruch nimmt.

Die Tony-Robbins Methode für neue Gewohnheiten, die ich an seinem letzten Seminar in Rio kennenlernen durfte:
Hier möchte ich dir eine weitere Methode für das Antrainieren von neuen Gewohnheiten vorstellen. Diese Methode hat vielen Menschen geholfen, schlechte Gewohnheiten abzuwerfen und dafür nützliche neue zu integrieren.

Tony Robbins betont sehr stark, dass du neue Gewohnheiten viel leichter aufbauen kannst, wenn du sie an starke Ziele knüpfst.

Je klarer deine Ziele sind und je stärker du sie erreichen willst, desto schneller kannst du dir neue Gewohnheiten aneignen.
Denn natürlich verlierst du deine Extra-Kilos nicht, indem du einfach so wie bisher weiter machst. Auch die Muskeln wachsen nicht von alleine. Genauso wenig fliegt dir dein Traumjob von alleine zu.

Oftmals höre ich von potentiellen Kunden: „ich möchte nur ein bisschen Muskeln aufbauen, ein bisschen von dem und ein bisschen weniger Fett usw. Mit dieser Einstellung und diesem schwammig definierten Ziel kommst du nicht weiter. Es braucht dazu einiges mehr als nur „ein bisschen“. Und: es ist mir deshalb auch klar, dass solche Menschen dann auch ihre Ziele niemals erreichen werden.

Hier die drei Säulen von Tony Robbins, um dir neue und starke Gewohnheiten aufzubauen.

Säule 1: Fokus
Sei fokussiert auf das Ergebnis. Die meisten Menschen fokussieren, was sie NICHT haben wollen. Sie sagen sich zum Beispiel:
„Ich will nicht mehr dick sein“
Oder sie fragen sich:
„Wieso bin ich nur so dick?“

Dieser Fokus bringt nichts, weil er nicht zielorientiert ist. Fokussiere dich stattdessen auf das Ergebnis, was du haben willst.
Stelle zielorientierte Fragen, die dich motivieren und nach vorne bringen:

  • Wieso will ich abnehmen?
  • Was kann ich jeden Tag tun, um das zu erreichen?
  • Was habe ich davon, wenn ich abnehmen werde?
  • Wie werde ich mich fühlen, wenn ich das erreicht habe?

Unterschätze den Fokus-Faktor niemals. Alles, was du jetzt gut kannst, kannst du wahrscheinlich gut, weil du dich einige Zeit darauf fokussiert hast.

Säule 2: Hol dir die passenden Tools
Lege dir eine Strategie zurecht und notiere, was du tun kannst, um dein Ziel zu erreichen. Fokussiere dich im Alltag auf die richtigen Gewohnheiten, die dich zu deinem Ziel führen.

Oftmals hilft es dir ein Vorbild zu haben, einen guten Lehrer, einen Coach/Mentor oder einen Trainer.

Schau dir die Dinge von dem Coach ab, der da ist, wo du sein möchtest und der weiss, wie man dich dorthin führen kann. Orientiere dich daran. Hol dir von dieser Person einen Plan und arbeite intensiv mit ihm daran. Das sparst dir damit ungemein viel Zeit, wahrscheinlich sogar Jahre.

Hätte ich rückblickend von Anfang an mit Coaches in jeglichen Bereichen meines Business zusammengearbeitet, hätte ich mir Jahre gespart. Und genauso ist es beim Thema Fitness und Gesundheit. Nicht umsonst habe ich dutzende von Aus- und Weiterbildungen besucht, trainiere selber über 20 Jahre und habe hunderte von Menschen gecoacht. All das widerspiegelt sich in meiner Erfahrung.

Säule 3: Komm in Aktion
Jetzt ist es an der Zeit in AKTION zu kommen. Du bist fokussiert und du hast Klarheit. Du hast deinen Plan und eventuell deinen Mentor.

Was hält dich jetzt noch zurück?

Höchstens du selber.

Viele von uns halten sich zurück, obwohl sie die Tools und den Plan haben. Falls es dir auch so geht, finde heraus, was dich vom Handeln abhält. Oftmals sind es innere Konflikte. Viele Menschen wollen zum Beispiel eigentlich abnehmen, essen aber immer noch zu viel vom Falschen und schaden sich immer wieder auf’s Neue.

Warum?

Wie vorhin erwähnt: Manchmal haben wir Vorteile, wenn wir in alten Mustern verharren. Vorteile können sein, dass wir nichts ändern müssen, uns keine Mühe geben müssen und einfach alles beim Alten belassen können.

Oftmals reden wir uns auch ein, wir hätten keine Zeit etwas zu verändern. Oder haben kein Geld, uns ein Coaching leisten zu können. Das ist natürlich alles Quatsch. Zeit und auch die nötigen finanziellen Mittel haben wir praktisch immer, wenn es wirklich eine Priorität in unserem Leben darstellt. Und falls wir die finanziellen Mittel zurzeit nicht aufbringen können, gibt es immer kreative Wege, wie wir etwas finanzieren können, was uns sehr wichtig ist.

LeBron James, der weltweit beste Basketballspieler, gibt pro Jahr knapp 2 Millionen USD für Training, Ernährung, Physiotherapie usw. aus. Das, weil er den Nutzen darin sieht und dies einen indirekten und direkten Effekt auf seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit hat. LeBron verdient rund 36 Mio. USD an Gehalt pro Jahr. Er steckt also knapp 5% seines Jahresgehaltes in Fitness, Gesundheit und Ernährung, weil er sich des WERTES bewusst ist.

Machst du das auch oder denkst du immer noch, dass dir ein solches Coaching zu teuer ist? Oder klar: du bist kein LeBron James und brauchst das nicht? Aber stell dir mal vor, wie sehr du mehr Leistung in deinem Job, deinem Privaten usw. aufbringen kannst, wenn du dich endlich dazu entscheidest, dich körperlich zu verändern? Einen schlankeren und muskulöseren Körper gepaart mit Kraftraining, balancierter Ernährung und einem positiv geladenen Mindset können zusätzliche Berge versetzen. Dessen kannst du dir sicher sein. Und das allerbeste daran ist: Emotionen werden durch Bewegung erzeugt und Emotionen sind das, wofür es sich zu leben lohnt.

Wie weiter?
Du weisst nun, wie Gewohnheiten entstehen, warum viele Leute es nicht schaffen, sie zu ändern und wie du sie trotzdem ändern kannst.

Wie immer ist es enorm wichtig, dein „WARUM“ zu kennen. Sei dir im Klaren, WARUM du eine alte Gewohnheit abwerfen und dir stattdessen eine neue aneignen solltest.

Wenn du es dir leichter machen willst, neue und starke Gewohnheiten aufzubauen, die dich deinen Zielen Tag für Tag näherbringen, dann kann ich dir weiterhelfen.

Ich bin seit vielen Jahren erfahrener Personal Trainer in Zürich und habe mich langjährig mit dem Aufbau und der Psychologie von guten Gewohnheiten beschäftigt.

Ich helfe dir, deine Vision klar zu sehen und damit deine Ziele zu erreichen.

Klingt das gut für dich?

Dann buche jetzt deinen kostenlosen Beratungstermin bei mir.

Ich freue mich darauf, dich schon bald persönlich beraten zu dürfen und gemeinsam mit dir an deinem Ziel zu arbeiten!

Dein Coach Michael

coach michael personal trainer

Michael Bachmann

Personal Trainer & Ernährungscoach

Michael Bachmann (1979) ist ausgebildeter Kommunikator FH und seit 2011 in der Fitnessbranche als Online Trainer und Business Personal Trainer tätig. Michael hat sich im Verlaufe der Jahre auf Führungspersönlichkeiten, die sich besser in ihrem Körper fühlen und ihr Energielevel steigern wollen, spezialisiert. Michael arbeitet ganzheitlich und mit einem einzigartigen (Online) Konzept.

 

 

Über mich