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Mit diesen 5 Tipps überwindest du jedes Motivationstief

Du weisst, wo du hin willst, doch es fällt dir schwer die nötigen Schritte zu gehen?

Anstatt endlich loszulegen, schiebst du deine Ziele immer wieder auf?

Dein innerer Schweinehund scheint manchmal unbezwingbar?

Mit der richtigen Motivation sieht das alles ganz anders aus!

Doch wie bekommt man diese? Wie kann es sein, dass manche Menschen stets motiviert an ihren Zielen arbeiten, während andere sich jedes Mal mühevoll aufraffen müssen?

In meiner Zeit als Personal Trainer und Coach habe ich mich ausgiebig mit diesen Fragen beschäftigt und in den letzten Jahren befasse ich mich verstärkt mit mentalem Coaching und der Psychologie motivierter Menschen. Lass mich dir direkt so viel verraten – Motivation kann gezielt ausgelöst werden und ist trainierbar. Die Voraussetzung ist lediglich, dass du richtig an die Sache herangehst.

Im folgenden Artikel verrate ich dir, wie das funktioniert.

In den kommenden Minuten bekommst 5 wertvolle Tipps mit denen du deine Eigenmotivation deutlich steigern kannst. Damit bist du in der Lage Höchstleistungen zu vollbringen, egal ob beim Sport, bei der Arbeit oder im Privatleben. Wenn du also in Zukunft als strahlender Sieger im Kampf mit deinem Schweinehund hervorgehen willst, lies einfach weiter.

 

1. Kenne dein tiefes Warum

Das Wort Motivation kommt von Motiv oder anders ausgedrückt Beweggrund. Und genau hier liegt der sprichwörtliche Hund begraben. Du brauchst einen Grund, der dich wirklich bewegt. Etwas, dass dich tief in deinem Inneren berührt. Das Finden und Bewusstmachen dieses Beweggrundes ist die Basis für eine starke Eigenmotivation.

Wichtig ist es, dabei wirklich in die Tiefe zu gehen. Hier ein Beispiel. Du möchtest Abnehmen und deinen Körper formen, tust dich aber schwer damit, die richtige Ernährung umzusetzen. Dein tiefer Beweggrund ist in diesem Falle nicht Abnehmen und auch nicht besser aussehen. Frage dich stattdessen, warum möchte ich besser aussehen und was genau erhoffe ich mir davon. Finde die Antwort auf diese Frage und halte sie dir das nächste Mal vor Augen, wenn es um die Wahl deiner Mahlzeit geht.

Lass uns ein weiteres Beispiel-Szenario anschauen. Nehmen wir an du bist selbstständig und möchtest  erfolgreich mit deinem Unternehmen sein. Es fällt dir jedoch schwer, die Motivation zu finden, um die berühmte Extrameile zu gehen. Auch hier gilt es wieder in die Tiefe zu gehen, um herauszufinden, warum du erfolgreich sein möchtest.

Gleich mal vorneweg, Geld ist kein tiefer Beweggrund. Dinge die du mit Geld erreichen kannst, können jedoch sehr wohl die nötige Motivation liefern. Frage dich deshalb, warum möchtest du erfolgreich sein und Geld verdienen.

 

Hier ein paar mögliche Antworten.

  • Ich möchte erfolgreich sein, um meiner Familie ein außergewöhnliches Leben ermöglichen.
  • Ich möchte erfolgreich sein, um mit meinem Geld Menschen zu helfen.
  • Ich möchte erfolgreich sein, um meine Eltern stolz zu machen.

 

Wenn du deinen Beweggrund (oder deine Beweggründe) klar definiert hast, erschaffe dir dazu ein Bild. Stelle dir vor, wie es aussieht und wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Das nächste Mal, wenn dir dann zum Beispiel die Motivation fehlt, um früh aufzustehen und du überlegst den Wecker wegzudrücken, rufst du dir genau dieses Bild vor Augen.

2. Extrinsische vs. intrinsische Motivation

Es ist sehr wichtig, den Unterschied dieser beiden Motivationsformen zu kennen. Denn nur eine davon wird dich dazu veranlassen, das Maximum aus dir herauszuholen. Welche das ist?

Lass uns das gemeinsam herausfinden.

Extrinsische Motivation

Von extrinsischer oder auch externer Motivation ist immer dann die Rede, wenn die Motivation von Aussen kommt. Hier ein paar Beispiele.

  • Du isst kein Fastfood, weil dein Partner das möchte.
  • Du studierst Jura, weil deine Eltern das möchten.
  • Du machst Überstunden, weil der Chef das verlangt.

Intrinsische Motivation

Ist von intrinsischer bzw. interner Motivation die Rede, kommen die Beweggründe aus deinem Inneren.

  • Du isst kein Fastfood, weil du davon überzeugt bist, dass es nicht gut für dich
  • Du studierst Jura, weil du dich dafür interessierst und Anwalt werden möchtest.
  • Du machst Überstunden aus Überzeugung dein Unternehmen voranzutreiben.

 

Wahrscheinlich ahnst du schon, welche der beiden Motivationsformen die wirksamere ist. Richtig – es ist die intrinsische Motivation. Externe Motivation ist nicht nur weniger effektiv, sie kann sogar das krasse Gegenteil bewirken. Wenn ein Beweggrund nämlich nicht von dir kommt, reagiert dein Unterbewusstsein oft mit Trotz (Wer lässt sich schon gern sagen, was er zu tun hat?). Infolge wird es dir schwerfallen, die nötige Motivation für dein Vorhaben aufzubringen. Überprüfe deshalb genau, ob du externe oder interne Motivation für deine Ziele hast.

 

Findest du ausschliesslich externe Beweggründe, solltest du ernsthaft darüber nachdenken, die Sache an den Nagel zu hängen. Meist liegt jedoch eine Mischung der beiden Motivationsformen vor. Der Trick ist es dann, die interne Motivation gezielt in den Vordergrund zu rücken und damit das eigene Unterbewusstsein zu überlisten.

 

 

 

3. Akzeptiere die Strapazen

Die schönsten Dinge im Leben verlangen fast immer ein gewisses Mass an Aufopferung. Mach dir deshalb von Anfang an klar, dass der Weg zum Ziel manchmal anstrengend sein wird. Es hilft dir jedoch enorm, wenn du mit einer gewissen Leichtigkeit an die Sache gehst.

Du möchtest deinen Traumkörper haben? Dann gehst halt auch manchmal zum Training, obwohl du dich träge fühlst. Du möchtest deine Firma an die Spitze bringen? Dann kannst du wahrscheinlich nicht immer um Punkt 5 Feierabend machen. Du möchtest ein Kind in die Welt setzen? Dann wirst du aller Voraussicht nach deine Prioritäten ein wenig sortieren müssen.

 

Überlege dir schon im Vorfeld welche „Strapazen“ auf dich zukommen. Mach dir bewusst, dass diese schlicht nötig sind, um dein Ziel zu erreichen und spiele im Kopf ab, wie du diese Momente meisterst. Wenn die Situation dann auftritt, hast du ein ganz anderes Bewusstsein und fühlst dich mental vorbereitet.

Halte dir zudem auch hier wieder dein klar definiertes Warum vor Augen. Durch diese Vorgehensweise steigerst du deine Motivation und bist in der Lage deinen inneren Schweinehund zu besiegen. Je öfter du dich überwindest, desto leichter wird es dir fallen, denn irgendwann ist es schlicht Gewohnheit.

 

4. Mach es dir einfach

Anstatt beim Klingeln des Weckers aus dem Bett zu hüpfen, drückst du 12 Mal die Snooze-Taste? Dann positioniere dein Handy am anderen Ende des Raumes!

Du weisst, dass du dich schwer zum Training aufraffen kannst, wenn du einmal zu Hause bist? Dann plane deine Einheiten in der Pause oder direkt nach der Arbeit.

Du kannst die Finger einfach nicht von Schokolade lassen? Dann sorge dafür, dass keine im Haus ist!

Anders ausgedrückt, verlass dich nicht nur auf deine Willensstärke, denn es ist absolut menschlich auch mal einen schwachen Moment zu haben. Überlege dir stattdessen für alles ein System, dass es dir so einfach wie möglich macht, motiviert bei der Sache zu bleiben.

 

5. Steh schnell wieder auf

Erwarte nicht, dass du immer top motiviert bist. Das ist schlichtweg utopisch. Fokussiere dich stattdessen darauf, ein Motivationstief schnellstmöglich zu überwinden. Dazu ist es wichtig, dass du dich im Falle eines Ausrutschers nicht verurteilst. Du darfst diese Tiefen auch ruhig annehmen. Diese gehören zum Leben dazu.

Nehmen wir zum Beispiel an, du hast es trotz anfänglicher Motivation und guter Vorbereitung nicht geschafft, früh aufzustehen. Jede Minute, die du jetzt damit verbringst, dich herunterzumachen, ist verschwendete Zeit. Ausserdem sorgst du damit für negative Emotionen und ein schlechtes Selbstbild, was deine Motivation nur weiter in den Keller treibt.

Schliesse stattdessen schnellstmöglich mit der Situation ab und frage dich, wie du dafür sorgen kannst, dass es nächstes Mal besser läuft. Stelle dir folgende Fragen.

  • Ist mein Warum stark genug?
  • Ist es wirklich mein Warum?
  • Gibt es eine Hilfestellung, die ich installieren kann?

 

Durch dieses Vorgehen trainierst du nicht nur lösungsorientiertes Denken, sondern überwindest auch jedes Motivationstief in Rekordzeit.

Ich hoffe, diese Tipps haben dir eine Anregung zur Motivationssteigerung geliefert und wünsche dir eine gute Umsetzung. Falls du dich professionell zum Thema Motivation coachen lassen möchtest, stehe ich dir  gern zur Seite. In meinem ersten ganzheitlichen Online Gruppencoaching, dem Body & Mind Transformation Programm gehen wir u.a. gezielt auf diese Thematik ein.

Es ist mir immer wieder eine Freude durch das richtige Mentalcoaching ein Feuer der Motivation in meinen Klienten zu entfachen und dieses langfristig aufrechtzuerhalten. Lass uns deshalb gern in einem kostenlosen, ersten Klarheitsgespräch herausfinden, wie wir am besten mit voller Motivation deine Ziele erreichen.

 

Dein Coach Michael

coach michael personal trainer

Michael Bachmann

Personal Trainer & Ernährungscoach

Michael Bachmann (1979) ist ausgebildeter Kommunikator FH und seit 2011 in der Fitnessbranche als Online Trainer und Business Personal Trainer in Zürich tätig. Michael hat sich im Verlaufe der Jahre auf Führungspersönlichkeiten, die sich besser in ihrem Körper fühlen und ihr Energielevel steigern wollen, spezialisiert. Michael arbeitet ganzheitlich und mit einem einzigartigen (Online) Konzept.

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